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Chávez Abarca in Kuba verurteilt

Havanna. Wie die kubanische Tageszeitung Granma meldet, hat die Staatsschutzabteilung des Provinzgerichts von Havanna am Dienstag Francisco Antonio Chávez Abarca wegen terroristischer Anschläge zu 30 Jahren Haft verurteilt. Der aus El Salvador stammende Mann war im Juli bei der Einreise nach Venezuela verhaftet und anschließend an Kuba ausgeliefert worden. Dort wurde er wegen mehrerer Bombenanschläge auf touristische Einrichtungen in Kuba in den 90er Jahren gesucht.

Die Richter urteilten nun, Chávez Abarca sei Chef einer bewaffneten Gruppe in Zentralamerika gewesen, die von dem derzeit in den USA lebenden mutmaßlichen CIA-Agenten Luis Posada Carriles gegründet wurde, um Terrorakte auf der Insel zu verüben.

(PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.12.2010, Seite 6, Ausland

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