Zum Inhalt der Seite

Vorerst kein Verfahren gegen Duisburgs OB

München/Hamburg. Der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) muß nach einem Zeitungsbericht vorerst keine juristischen Konsequenzen aus der Katastrophe bei der Loveparade mit 21 Toten fürchten. Wie die Süddeutsche Zeitung am Samstag unter Berufung auf Justizkreise in Nordrhein-Westfalen berichtete, will die Duisburger Staatsanwaltschaft zur Zeit kein Verfahren gegen Sauerland einleiten. Statt dessen wurden die Ermittler womöglich bereits um die Jahreswende namentliche Ermittlungen gegen eine Reihe von Mitarbeitern der Loveparade-Veranstalter, der Polizei und der Stadt Duisburg aufzunehmen. Nach der Katastrophe vom 24. Juli war wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet worden.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2010, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!