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Ver.di unterstützt Leiharbeiter

Berlin. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ermutigt die bis rund 280000 Leiharbeitsbeschäftigten, die in den vergangenen Jahren nach Tarifverträgen mit der vom Bundesarbeitsgericht für tarifunfähig erklärten Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) bezahlt worden sind, Nachforderungen geltend zu machen. Der Verleihbetrieb oder gegebenenfalls sogar der Entleihbetrieb müßten dann die Differenz zum Lohn der Stammbelegschaft ausgleichen. »Wir sind gerne bereit, Betroffene darin zu unterstützen, den ihnen zustehenden Lohn für die vergangenen Jahre einzutreiben«, sagte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende, Gerd Herzberg am Freitag. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.12.2010, Seite 4, Inland

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