Zum Inhalt der Seite

Ver.di unterstützt Leiharbeiter

Berlin. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ermutigt die bis rund 280000 Leiharbeitsbeschäftigten, die in den vergangenen Jahren nach Tarifverträgen mit der vom Bundesarbeitsgericht für tarifunfähig erklärten Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) bezahlt worden sind, Nachforderungen geltend zu machen. Der Verleihbetrieb oder gegebenenfalls sogar der Entleihbetrieb müßten dann die Differenz zum Lohn der Stammbelegschaft ausgleichen. »Wir sind gerne bereit, Betroffene darin zu unterstützen, den ihnen zustehenden Lohn für die vergangenen Jahre einzutreiben«, sagte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende, Gerd Herzberg am Freitag. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.12.2010, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!