Zum Inhalt der Seite

Fußball-Randspalte

Kerngeschäfte

Lissabon/Bremen. So schön kann die Champions League sein: »Ich hoffe, daß uns dieser Auswärtssieg die nötige Sicherheit gibt«, sagte Schalke-Trainer Felix Magath nach dem 2:1-Auswärtserfolg bei Benfica Lissabon, der den Gelsenkirchnern den Gruppensieg sicherte. Werder Bremen schlug Titelverteidiger Inter Mailand 3:0 und muß trotzdem ausscheiden. Coach Thomas Schaaf will nun ganz auf das Kerngeschäft Bundesliga setzen: »Es kommen einige Dinge wieder, das könnte uns am Samstag in Dortmund helfen.« Zum Kerngeschäft Schalke ließe sich sagen: Insgesamt streichen die Knappen mindestens 30 Millionen Euro ein – und haben damit die Investitionen, die Magath in der Sommerpause in den Umbau der Mannschaft steckte, längst wieder eingespielt. (sid/jW)

Nebengeschäfte

Frankfurt/Main. Spielervermittler machen im deutschen Profifußball weiter große Kasse. Die 36 Erst- und Zweitligisten haben in der abgelaufenen Saison 2009/2010 nach Angaben der Deutschen Fußballliga insgesamt 71,6 Millionen Euro im Zuge von Transfers an die Berater überwiesen. (sid/jW)

Nieten

Paris. Sechs Monate nach Ende der WM in Südafrika ist das einstige Fußball-Idol Michel Platini mit der Equipe Tricolore hart ins Gericht gegangen. Die Profis, die in Südafrika an einem Boykott des Trainings beteiligt waren, bezeichnete der Präsident der UEFA als »Nieten« und »Blödmänner«. Er wäre »viel strenger mit den Spielern gewesen, die gestreikt haben. Ich hätte sie lebenslang gesperrt«, sagte Platini dem Magazin So Foot. (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2010, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!