Risiken für BayernLB gestiegen
München. Die Risiken aus den US-Immobilienpapieren der
Bayerischen Landesbank für den Staatshaushalt sind dem
Obersten Rechnungshof (ORH) zufolge gestiegen. Grund seien die
»massiven Ratingverschlechterungen« der sogenannten
Asset Backed Security (ABS)-Papiere, heißt es im aktuellen
ORH-Prüfbericht, der am Dienstag in München vorgestellt
wurde. Der Anteil der »akut ausfallgefährdeten
Wertpapiere« habe sich von 7,4 auf 30,3 Prozent erhöht.
Eine höhere Inanspruchnahme aus der staatlichen Garantie sei
daher wahrscheinlicher geworden.
Den Angaben zufolge ermittelte die BayernLB für ihr ABS-Portfolio unlängst eine Verlusterwartung von 2,8 Milliarden Euro, der Freistaat müßte davon 1,6 Milliarden Euro tragen. Den Rechnungsprüfern zufolge muß Bayern Ende 2014 erstmals Zahlungen »in beträchtlicher Höhe« für die Fehlspekulationen leisten. (dapd/jW)
Den Angaben zufolge ermittelte die BayernLB für ihr ABS-Portfolio unlängst eine Verlusterwartung von 2,8 Milliarden Euro, der Freistaat müßte davon 1,6 Milliarden Euro tragen. Den Rechnungsprüfern zufolge muß Bayern Ende 2014 erstmals Zahlungen »in beträchtlicher Höhe« für die Fehlspekulationen leisten. (dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
