-
01.12.2010
- → Ausland
London: Aktionstag gegen Studiengebühren
London. Mit einem weiteren Aktionstag protestierten am
Dienstag britische Schüler und Studenten gegen die geplante
Verdreifachung der Studiengebühren. Als Teil ihrer
antisozialen »Haushaltskonsolidierung« will die
konservativ-liberale Regierung die Zahlungen für den
Universitätsbesuch auf 9000 Pfund (10600 Euro) erhöhen.
Gestern demonstrierten landesweit erneut Tausende Menschen dagegen.
Genaue Zahlen lagen bei jW-Redaktionsschluß nicht vor.
Zuletzt waren am vergangenen Mittwoch zwischen 50000 und 130000
Menschen auf die Straße gegangen.
In London trotzten die Demonstranten dem Schnee und belagerten den Parlamentssitz in Westminster. Tausende Polizisten waren im Einsatz. An Universitäten und Schulen im ganzen Land fanden ebenfalls Protestveranstaltungen statt. (dapd/jW)
In London trotzten die Demonstranten dem Schnee und belagerten den Parlamentssitz in Westminster. Tausende Polizisten waren im Einsatz. An Universitäten und Schulen im ganzen Land fanden ebenfalls Protestveranstaltungen statt. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland