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Irland: Mehr Geld für die Banken

Dublin. Nach der Annahme des Rettungspakets für Irland treibt das hochverschuldete Land die Verstaatlichung seiner Banken voran. Die Bank of Ireland teilte am Montag mit, sie wolle ihr Kapital bis Februar um 2,2 Milliarden Euro erhöhen, um für mögliche Kreditausfälle gerüstet zu sein. Ferner wird davon ausgegangen, daß neben der Bank of Ireland, die sich nach der neuen Finanzspritze zu 80 Prozent in öffentlichem Besitz befinden wird, auch die Allied Irish Bank verstaatlicht wird. Die am schlimmsten von der Krise getroffene Anglo Irish Bank gehört schon dem Staat.

Am Sonntag hatten die EU-Finanzminister einem rund 85 Milliarden Euro schweren Rettungspaket zugestimmt. 35 Milliarden Euro sollen den Bankensektor stützen, zehn Milliarden Euro direkt, weitere 25 als Reserve. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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