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E.on will Rußlands Gasprom verlassen

Berlin/Moskau. Beim Treffen mit dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin am Freitag wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auch die Möglichkeit eines Ausstiegs von E.on Ruhrgas bei Gasprom erörtern. Putin-Sprecher Dmitri Peskow sagte am Mittwoch, das Thema stehe beim Besuch des Ministerpräsidenten auf der Tagesordnung.

E.on Ruhrgas ist mit 3,5 Prozent an Gasprom beteiligt und damit der größte Auslandsinvestor beim Moskauer Gasgiganten. Der Anteil hat einen Wert von etwa 4,5 Milliarden US-Dollar. Der deutsche Konzern hatte kürzlich einen Strategiewechsel angekündigt. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.11.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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