-
25.11.2010
- → Kapital & Arbeit
E.on will Rußlands Gasprom verlassen
Berlin/Moskau. Beim Treffen mit dem russischen
Ministerpräsidenten Wladimir Putin am Freitag wird
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auch die Möglichkeit eines
Ausstiegs von E.on Ruhrgas bei Gasprom erörtern.
Putin-Sprecher Dmitri Peskow sagte am Mittwoch, das Thema stehe
beim Besuch des Ministerpräsidenten auf der
Tagesordnung.
E.on Ruhrgas ist mit 3,5 Prozent an Gasprom beteiligt und damit der größte Auslandsinvestor beim Moskauer Gasgiganten. Der Anteil hat einen Wert von etwa 4,5 Milliarden US-Dollar. Der deutsche Konzern hatte kürzlich einen Strategiewechsel angekündigt. (dapd/jW)
E.on Ruhrgas ist mit 3,5 Prozent an Gasprom beteiligt und damit der größte Auslandsinvestor beim Moskauer Gasgiganten. Der Anteil hat einen Wert von etwa 4,5 Milliarden US-Dollar. Der deutsche Konzern hatte kürzlich einen Strategiewechsel angekündigt. (dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
