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Stasi-Hysterie geht weiter

Potsdam. Die Affäre um den Verkauf landeseigener Unternehmen und Immobilien weitet sich in Potsdam immer mehr aus. Medienberichten zufolge soll der Geschäftsführer der Brandenburgischen Boden-Gesellschaft (BBG), Frank Marczinek, zu DDR-Zeiten für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) tätig gewesen sein. Dokumente belegten eine Tätigkeit Marczineks als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) des MfS, berichteten der RBB und die Potsdamer Neueste Nachrichten. Die Stasi-Unterlagenbehörde bestätigte den Fund von entsprechenden Akten. Marczinek soll Kollegen in der DDR-Militärakademie ausgeforscht haben. Daneben soll auch der ehemalige BBG-Geschäftsführer und Ex-DDR-Richter Harald Holland-Nell für das MfS tätig gewesen sein. In der Immobilienaffäre geht es um Berichte, wonach das Land die BBG 2006 zu besonders günstigen Konditionen an Marczineks Firma TVF verkauft hat. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.11.2010, Seite 5, Inland

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