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BaFin kreidet Sky falsche Zahlen an

München. Dem Bezahl-TV-Sender Sky Deutschland drohen Bußgelder und Schadenersatzklagen wegen gefälschter Bilanzen aus früheren Jahren. Wie Sky mitteilte, hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den Jahresbericht 2007 und den Halbjahresbericht 2008 der damaligen Premiere AG moniert: Die Abonnentenzahl sei um mindestens 611000 zu hoch angegeben worden. Risiken beim Kauf der Fußball-Bundesligarechte bis 2012 seien falsch bewertet und der Firmenwert um 250 Millionen Euro zu hoch angesetzt worden. Der Sender gehört inzwischen dem US-Medienzaren Rupert Murdoch (Fox) und hatte die Fälschungen der Vorgänger eingestanden. Die Aktie des Senders brach am Dienstag morgen um 13 Prozent ein und stand am Nachmittag noch mit fünf Prozent im Minus.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.11.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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