Zum Inhalt der Seite

Warnstreiks bei RWE angedroht

Berlin/Essen. Im Tarifkonflikt bei RWE drohen die Gewerkschaften jetzt mit Warnstreiks. Die gemeinsame Tarifkommission der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Energiegewerkschaft IG BCE beschloß am Montag, Arbeitskampfmaßnahmen vorzubereiten und setzte dem Konzern gleichzeitig eine letzte Frist bis zum 25. November, um ein verbessertes Tarifangebot für die 28000 Beschäftigten vorzulegen. RWE bietet bislang 2,8 Prozent, die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Lohn. (dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.11.2010, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!