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FDP gegen PID-Verbot

Berlin. Die FDP ist nach wie vor gegen ein generelles Verbot von Gentests an Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib. Die Präimplantationsdiagnostik (PID) biete große Chancen, Eltern in Not zu helfen, sagte FDP-Generalsekretär Christian Lindner am Montag in Berlin. Mit der PID können Gendefekte bei einem im Reagenzglas gezeugten Embryo schon erkannt werden, ehe dieser in die den Mutterleib eingesetzt wird. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich für ein Verbot ausgesprochen, weil es keine klare Grenzziehung gebe, wo eine schwerwiegende Erbkrankheit beginne. Befürworter einer PID in der CDU sind Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen sowie Familienministerin Kristina Schröder. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.11.2010, Seite 2, Inland

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