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CSUler beschimpft Gewerkschaften

München. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat die Gewerkschaften wegen ihrer Kundgebungen vom Wochenende gegen die Sparpolitik der Bundesregierung kritisiert. »Was die Gewerkschaftsführer da abgeliefert haben, war intellektuelle Trostlosigkeit«, sagte Dobrindt am Montag in München. Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske sei ein »Argumentationsverweigerer«, DGB-Chef Michael Sommer demonstriere gegen 0,6 Prozentpunkte mehr bei der Krankenversicherung, wolle aber gleichzeitig 0,6 Prozentpunkte mehr bei der Rentenversicherung. »Die neue deutsche Protestszene von den Grünen bis zu Teilen der Gewerkschaften ist eine Protestszene der Widersprüchlichkeiten, der Unglaubwürdigkeit und der Realitätsverweigerung. Sie setze auf Hysterie statt auf Argumente« und werde »angeführt von den Flachpfeifen der 68er-Bewegung«. Am Wochenende hatten rund 100000 Menschen bei Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Stuttgart, Dortmund, Nürnberg und Erfurt gegen die Sparpolitik der Bundesregierung demonstriert.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.11.2010, Seite 5, Inland

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