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Opel-Betriebsrat: Börsengang zu früh

München. Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz hält den erneuten Börsengang des Mutterkonzerns General Motors (GM) für verfrüht. GM habe zwar drei gute Quartale abgeliefert, »aber wir müssen auch in Europa erst einmal die Restrukturierung richtig abschließen, um potentiellen Investoren ein rundes Bild zu liefern«, sagte Franz am Montag Focus online. Er befürchtet, daß die Neuausrichtung von Opel schwieriger wird, wenn GM nach einem Börsengang unter Beobachtung der Kapitalmärkte steht. »Der Druck wird dramatisch zunehmen«, fügte er hinzu. GM wird voraussichtlich am 18. November an die Börse zurückkehren.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.11.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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