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HSH: Kündigung für Nonnenmacher?

München/Hamburg. Der Aufsichtsrat der HSH Nordbank prüft nach Informationen der Süddeutschen Zeitung das Vorliegen von ausreichenden Gründen für eine fristlose Kündigung des ausscheidenden Vorstandschefs Dirk Jens Nonnenmacher. Falls ihm Verfehlungen nachweisbar seien, müsse eine solche Kündigung ausgesprochen werden, berichtete die Zeitung (Montagausgabe) vorab aus Aufsichtsratskreisen. Die »Art der Trennung von Nonnenmacher sei »noch offen«. Das Nachrichtenmagazin Focus hatte hingegen berichtet, ein Rauswurf des HSH-Chefs sei offenbar vom Tisch.

Die Landesregierungen der Hauptanteilseigner Hamburg und Schleswig-Holstein hatten HSH-Aufsichtsratschef Hilmar Kopper vergangenen Dienstag aufgefordert, die notwendigen Schritte für eine Trennung von Nonnenmacher einzuleiten. Am Wochenende war laut Medienberichten aufgrund eines Briefes von Kopper an alle Mitglieder des Kontrollgremiums der Eindruck entstanden, eine Art »goldener Handschlag« für Nonnenmacher sei bereits beschlossen. Dieser Darstellung wurde sowohl in Regierungs- wie auch Aufsichtsratskreisen widersprochen.


(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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