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Konzerne ziehen Tariferhöhung vor

Ingolstadt. Nach Bosch und Porsche zieht ein weiteres Großunternehmen aus der Autobranche die Tariferhöhung vor: Die rund 45000 Beschäftigten von Audi in Ingolstadt und Neckarsulm bekommen zum 1. Februar 2,7 Prozent mehr Lohn, wie der Autobauer am Freitag mitteilte. Vereinbart war die Erhöhung zum 1. April. Die Audi-Mitarbeiter hätten in den vergangenen Monaten »ein Maximum an Leistung erbracht«, erklärte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Peter Mosch. Die VW-Tochter wolle ihre Mitarbeiter an der positiven Entwicklung des Unternehmens beteiligen, erklärte Personalvorstand Thomas Sigi. Am Mittwoch hatte der Zulieferer Bosch als erstes deutsches Großunternehmen angekündigt, die für April geplante Tariferhöhung von 2,7 Prozent in der Metallbranche auf Februar vorzuziehen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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