-
28.10.2010
- → Kapital & Arbeit
China weiter auf Einkaufstour
Mannheim. Die weltweite Welle von Übernahmen durch chinesische
Firmen rollt trotz Wirtschaftskrise ungebrochen weiter. Allein in
der zweiten Hälfte des Krisenjahres 2009 kauften Chinas
Unternehmen weltweit 145 andere Firmen auf, wie aus einer am
Mittwoch veröffentlichten Studie des Zentrums für
Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervorgeht. Das war der
höchste Wert seit dem Jahr 2000. In den ersten sechs Monaten
des laufenden Jahres sind Chinas Firmen mit weltweit mehr als 130
Übernahmen ähnlich aktiv.
Ziel sind demnach vor allem Rohstoff- und Technologielieferanten, teilte das ZEW mit. In Europa seien Chinas Konzerne vor allem auf Zukäufe von Firmen aus, die eine gutes Image in China haben und deren Produkte sich dort gut verkaufen ließen. Ein Beispiel sei die Übernahme des schwedischen Autobauers Volvo durch den chinesischen Konkurrenten Geely. (AFP/jW)
Ziel sind demnach vor allem Rohstoff- und Technologielieferanten, teilte das ZEW mit. In Europa seien Chinas Konzerne vor allem auf Zukäufe von Firmen aus, die eine gutes Image in China haben und deren Produkte sich dort gut verkaufen ließen. Ein Beispiel sei die Übernahme des schwedischen Autobauers Volvo durch den chinesischen Konkurrenten Geely. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 3,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
