-
27.10.2010
- → Ausland
Nicaragua bleibt bei Putschverurteilung
Managua. Mit einem Eklat ist am Dienstag das Gipfeltreffen des
zentralamerikanischen »Dialog- und
Verständigungsmechanismus von Tuxtla« zu Ende gegangen.
Die Regierung Nicaraguas weigerte sich, die
Abschlußerklärung der Konferenz zu unterzeichnen,
nachdem es die anderen Staaten der Region abgelehnt hatten, einen
von Managua beantragten Absatz in das Dokument aufzunehmen, in dem
die politische Verfolgung in Honduras verurteilt und eine sichere
Rückkehr des im vergangenen Jahr gestürzten
Präsidenten Manuel Zelaya (Foto) in sein Heimatland gefordert
wird. Außerdem sollte die 1991 gegründete
Staatengemeinschaft den Rückzug aller an dem Staatsstreich
beteiligten Personen aus öffentlichen Ämtern in Honduras
fordern. (PL/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
