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Nicaragua bleibt bei Putschverurteilung

Managua. Mit einem Eklat ist am Dienstag das Gipfeltreffen des zentralamerikanischen »Dialog- und Verständigungsmechanismus von Tuxtla« zu Ende gegangen. Die Regierung Nicaraguas weigerte sich, die Abschlußerklärung der Konferenz zu unterzeichnen, nachdem es die anderen Staaten der Region abgelehnt hatten, einen von Managua beantragten Absatz in das Dokument aufzunehmen, in dem die politische Verfolgung in Honduras verurteilt und eine sichere Rückkehr des im vergangenen Jahr gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya (Foto) in sein Heimatland gefordert wird. Außerdem sollte die 1991 gegründete Staatengemeinschaft den Rückzug aller an dem Staatsstreich beteiligten Personen aus öffentlichen Ämtern in Honduras fordern. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.10.2010, Seite 1, Ausland

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