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157 Honduraner nach Putsch im Exil

Tegucigalpa. Insgesamt 157 Menschen sind vor Verfolgungen nach dem Staatsstreich in Honduras ins Ausland geflüchtet und müssen im Exil leben. Das teilte das Komitee der Familienangehörigen von verschwundenen Verhafteten in Honduras (COFADEH) am Donnerstag (Ortszeit) in Tegucigalpa mit. Bei den Persönlichkeiten, die in anderen Ländern Schutz suchen mußten, handelt es sich vor allem um Mitglieder der Widerstandsbewegung gegen den Putsch vom 28. Juni 2009, sagte COFADEH-Koordinatorin Bertha Oliva. Nach wie vor unterdrücke das Regime politische Gegner mit paramilitärischen Gruppen und Todesschwadronen, so die Menschenrechtsaktivistin. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2010, Seite 7, Ausland

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