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Keine Anklagen wegen Todesschüssen

Nürnberg/Regensburg. Die tödlichen Schüsse auf den Regensburger Studenten Tennessee Eisenberg im April 2009 haben kein gerichtliches Nachspiel. Das Oberlandesgericht (OLG) Nürnberg habe einen Antrag der Eltern des Studenten auf Erhebung der Anklage gegen die beteiligten Polizeibeamten zurückgewiesen, da diese „mit hoher Wahrscheinlichkeit in Notwehr gehandelt haben«, teilte die Nürnberger Justizpressestelle am Donnerstag mit. Eisenberg hatte mit einem Küchenmesser einen Mitbewohner und die Polizisten bedroht. Die Beamten streckten den Studenten daraufhin mit zwölf Schüssen nieder.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.10.2010, Seite 2, Inland

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