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Neonaziüberfall: JU geht auf Distanz

Koblenz/Trier. Die Junge Union (JU) will die Mitgliedschaft eines vor dem Trierer Landgericht angeklagten mutmaßlichen Rechtsextremisten vorerst »einfrieren«. Das sagte der rheinland-pfälzische JU-Vorsitzende, Martin Binder, am Mittwoch. Abhängig vom Ausgang des Prozesses solle dann nochmals über ein Ausschlußverfahren beraten werden. Das Mitglied der CDU-Nachwuchsorganisation steht derzeit wegen eines gewalttätigen Übergriffs auf einen Neonazigegner vor Gericht. Mit angeklagt ist der NPD-Landesvorsitzende Safet Babic.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2010, Seite 2, Inland

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