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Kabul erklärt fast Viertel der Stimmen für ungültig

Kabul. Die afghanische Regierung hat fast ein Viertel aller bei der Parlamentswahl am 18. September abgegebenen Stimmen wegen Betrugs für ungültig erklärt. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten vorläufigen Ergebnis der Abstimmung hervor. Von den insgesamt 5,6 Millionen Stimmzetteln seien etwa 1,3 Millionen verworfen worden, erklärte der Vorsitzende der Wahlkommission, Fasel Ahmad Manawi, in Kabul. Die Bekanntgabe des vorläufigen Wahlergebnisses war zuvor bereits zwei Mal verschoben worden. Die Wahlkommission hatte signalisiert, daß das amtliche Endergebnis etwa drei Wochen nach den vorläufigen Zahlen veröffentlicht werden könnte. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2010, Seite 2, Ausland

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