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EU billigt vorläufig HRE-Finanzspritze

Brüssel. Die Europäische Kommission hat die neuen Milliardenhilfen für die verstaatlichte deutsche Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) vorläufig genehmigt. Sie erklärte eine Garantie des Bundes über bis zu 40 Milliarden Euro am Freitag in Brüssel für vereinbar mit den europäischen Beihilfevorschriften. Zudem billigte die Kommission die Übertragung von faulen Wertpapieren im Wert von rund 191 Milliarden Euro an die sogenannte Bad Bank der HRE.

EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia meldete zugleich Zweifel an der Überlebensfähigkeit der HRE an. Vor einer abschließenden Entscheidung über die Hilfen werde er »genau die langfristige Lebensfähigkeit der Bank und die Angemessenheit der Maßnahmen« prüfen, erklärte er. Das Gesamtvolumen der Staatshilfen beläuft sich mit den neuen Garantien auf bis zu 142 Milliarden Euro.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.09.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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