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Tote bei Anschlägen in Pakistan

Quetta. Ein Selbstmordattentäter hat bei einem Anschlag auf eine Prozession schiitischer Muslime im Südwesten Pakistans mindestens 22 Menschen getötet. Mehrere Dutzend weitere Menschen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei mitteilte. Einige Jugendliche gaben nach der pro-palästinensischen Prozession in der Stadt Quetta Schüsse in die Luft ab. Bei zwei weiteren Bombenanschlägen starben im Nordwesten des Landes zwei weitere Menschen, mehrere wurden verletzt. In der Stadt Mardan sprengte sich laut Polizei ein Selbstmordattentäter nahe einer Moschee der Ahmadi-Sekte in die Luft. Dabei kam mindestens ein Mensch ums Leben, und mehrere weitere wurden verletzt. In Peshawar, der Hauptstadt der Provinz Khyber Pakhtunkhwa, wurde in der Nähe einer Polizeipatrouille eine Bombe ferngezündet. Ein Polizist wurde getötet, drei weitere wurden verletzt. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2010, Seite 1, Ausland

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