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Bald mehr Lohn für Stahlarbeiter Ost?

Berlin. Die Tarifkommission der IG Metall fordert für die 8000 Beschäftigten in der ostdeutschen Stahlindustrie sechs Prozent mehr Lohn. Mit diesem Eckwert werde das Gremium in die kommenden Verhandlungen gehen, teilte der IG-Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen am Dienstag mit. Die IG Metall wolle zudem einen Tarifvertrag für die Leiharbeiter in der Branche durchsetzen und ältere Beschäftigte entlasten.

Bezirksleiter Olivier Höbel sagte, der Gewerkschaft sei es gelungen, in der Krise Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern. Jetzt müßten die Beschäftigten am »Erfolg des Aufschwungs« beteiligt werden. In den Verhandlungen werde man »keine zwei Klassen von Beschäftigten« dulden. Leiharbeitnehmer müßten für gleiche Arbeit auch gleiches Geld erhalten. Ein Termin für die erste Verhandlungsrunde ist laut IGM noch nicht vereinbart. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.09.2010, Seite 1, Inland

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