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Mehr als 40 Tote bei Anschlägen im Irak

Bagdad. Bei zahlreichen Anschlägen auf Sicherheitskräfte und Verwaltungsgebäude im Irak sind am Mittwoch nach Polizei- und Krankenhausangaben mindestens 43 Menschen getötet worden. Der folgenschwerste Anschlag ereignete sich in Kut, 160 Kilometer südöstlich von Bagdad. Dort sprengte sich ein Selbstmordattentäter innerhalb einer Sicherheitsbarriere zwischen einer Polizeiwache und dem Sitz der Provinzregierung in die Luft. Dabei kamen 16 Menschen ums Leben, mit einer Ausnahme alles Polizisten. Rund 90 Menschen wurden verletzt.

Ein weiterer schwerer Anschlag traf den Norden von Bagdad. Dort zündete ein Selbstmordattentäter auf einem Parkplatz hinter einer Polizeiwache einen Sprengsatz in einem Auto. Dabei kamen 15 Menschen ums Leben, darunter sechs Polizisten. 58 Menschen wurden nach Polizei- und Krankenhausangaben verletzt. Weitere tödliche Anschläge ereigneten sich in Mukdadija, Falludscha, Kirkuk, Iskandarija und Dudschail. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.08.2010, Seite 1, Ausland

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