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Gysi: Radikale sitzen woanders

Leipzig. Im Streit um die weitere Beobachtung der Linkspartei durch den Verfassungsschutz hat der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, ein Verharren des Verfassungsschutzes im Kalten Krieg beklagt. In einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung sagte Gysi laut Voabmeldung vom Wochenende: »Der Verfassungsschutz ist im Kalten Krieg steckengeblieben.« Der Dienst beschäftige sich nicht »mit denen, die bei uns wirklich mal das eine oder andere radikaler betreiben, sondern den interessiert nur das marxistische Forum, das sind glaube ich noch 40 Mitglieder im Durchschnittsalter von 72 Jahren. Und die Kommunistische Plattform. Das ist alles Humbug.«

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2010, Seite 5, Inland

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