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SPD will Renteneintritt aussetzen
Berlin. Im Streit über die Rente mit 67 steuert die SPD-Spitze
auf einen Kompromiß zu. Der Beginn der Reform soll so lange
ausgesetzt werden, bis die Quote der sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten zwischen 60 und 64 Jahren auf 50 Prozent
gestiegen ist. Dies wollten Parteichef Sigmar Gabriel, der
Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier und
Generalsekretärin Andrea Nahles Medienberichten zufolge am
Montag dem Parteipräsidium vorschlagen. Erst 2015 soll
geprüft werden, ob die Voraussetzungen für die
schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 bis
2029 vorliegen, wie Tagesspiegel und Frankfurter Allgemeine Zeitung
in ihren heutigen Ausgaben berichten. (apn/jW)
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