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Gröhe will Gedenktag für Vertriebene

Berlin. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe will den sogenannten deutschen Vertriebenen einen eigenen Gedenktag widmen. Für den Wunsch »nach einem nationalen Gedenktag für die Opfer der Vertreibung habe ich große Sympathien«, sagte Gröhe in der Frankfurter Rundschau (Freitagausgabe). Niemand stelle in Frage, daß Krieg und Gewaltherrschaft der Vertreibung vorausgegangen seien. »In gleicher Unbedingtheit gilt aber der Satz: Vertreibung ist immer Unrecht.« Gröhe stellte sich damit gegen Bedenken von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU). Dieser hatte gesagt, ein solcher Gedenktag sei kein Beitrag für eine Schärfung des öffentlichen Bewußtseins zum Thema Vertreibung. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2010, Seite 5, Inland

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