Zum Inhalt der Seite

Klischee Aysche

Sibel Kekilli ist froh darüber, als neue ARD-»Tatort«-Kommissarin keine Frau mit Migrationshintergrund spielen zu müssen. »Ich habe eine Rolle, die Sarah Brandt heißt und nicht Aysche Yilmaz. Das finde ich wirklich klasse«, sagte die 30jährige der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (Donnerstagausgabe) am Rande der Deutschen Filmwoche in Mexiko City. Sie wolle nicht ständig auf das Rollenklischee der temperamentvollen Türkin reduziert werden. Kekilli ermittelt ab 24. Oktober an der Seite von Axel Milberg (Kommissar Klaus Borowski) in den Kieler Episoden der ARD-Serie. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2010, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!