Zum Inhalt der Seite

Angriff auf GBM-Büro

Berlin. Die Geschäftsstelle der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V. (GBM) ist am vergangenen Wochenende mit Farbe und neofaschistischen Parolen beschmiert worden. Das Büro in der Berliner Weitlingstraße wurde nach Auskunft der Organisation mit Farbeiern beworfen. Auf die Platten vor dem Eingang wurde »NS-AREA« geschrieben. »Das kommt einer Drohung gleich, die GBM im Weitlingkietz nicht zu dulden«, erklärte der Vorstand des Vereins am Montag. Er bittet um Öffentlichkeit und Solidarität. Seit 2008, wo die Scheiben eingeworfen wurden, ist das bereits der dritte Übergriff auf die Geschäftsstelle.

(jW)

www.gbmev.de
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2010, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!