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Spanien: Flüchtlinge vor Küste ertrunken

Madrid. Vor der Küste Südspaniens sind drei Frauen und zwei Babys von Bord eines aus Afrika kommenden Schlauchbootes ins Mittelmeer gestürzt und ertrunken. Die Küstenwache wurde nach Angaben des Innenministeriums am Samstag wegen des Boots alarmiert und rückte zu einem Einsatz aus. Vor Motril entdeckten die Einsatzkräfte das beschädigte Schlauchboot, dessen Luftkammern teilweise durchlöchert waren. 23 Männer, acht Frauen und ein Kind wurden sicher an Land gebracht, die Leichen der Ertrunkenen wurden den Angaben zufolge geborgen.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2010, Seite 2, Ausland

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