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Banken-»Streßtest« deutlich aufgeweicht

Hamburg. Der mit Spannung erwartete Test der Krisenfestigkeit europäischer Finanzinstitute ist nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel weniger streng als angenommen. Die Kriterien des sogenannten Streßtests seien in Verhandlungen zwischen der Europäischen Zentralbank (EZB), der EU-Kommission und der europäischen Bankenaufsicht »aufgeweicht« worden, berichtet das Magazin in seiner neuen Ausgabe. Im strengsten der drei Krisenszenarien werde neben einem Konjunktureinbruch zwar auch ein Crash bei europäischen Staatsanleihen simuliert, der etwa im Falle Griechenlands von einem Wertverlust von 20 Prozent ausgehe, berichtet der Spiegel.

Berücksichtigen müßten die Banken solche Wertverluste aber nur, wenn sie die Anleihen als kurzfristige und nicht als langfristige Anlage verbucht hätten.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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