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Jirgls Geschichte

Der Schriftsteller Reinhard Jirgl erhält in diesem Jahr den Georg-Büchner-Preis. Das teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung am Freitag in Darmstadt mit. Jirgl bekommt die Auszeichnung für seine Romane von »epischer Fülle und sinnlicher Anschaulichkeit«, die ein eindringliches »suggestives Panorama der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert« entfalteten, hieß es in der Begründung. 1985 verweigerte ihm der Aufbauverlag die Veröffentlichung seines Buches »Mutter Vater Roman«, weil ihm eine »nichtmarxistische Geschichtsauffassung« vorgeworfen wurde. Er erschien dann 1990.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2010, Seite 12, Feuilleton

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