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UN-Rat vertraut Kuba

Genf. Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat den kubanischen Botschafter Rodolfo Reyes Rodríguez für die kommenden zwölf Monate zum Vizepräsidenten des UN-Gremiums gewählt. Diese Entscheidung gilt als wichtige Anerkennung für die Insel, wie die kubanische UN-Botschaft in Genf erklärt. »Die Kubanische Revolution hat sich in der Verteidigung der Menschenrechte ihrer Bevölkerung und auf dem übrigen Planeten ausgezeichnet, weshalb sie nun in ein so bedeutendes Amt gewählt wurde«, heißt es in der Pressemitteilung der diplomatischen Vertretung. Zugleich versteht Havanna die Wahl auch als Zeichen der Solidarität gegen die internationale Medienkampagne, die in den vergangenen Monaten wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen gegen die Insel entfesselt worden sei.

Der UN-Menschenrechtsrat wurde 2006 als Nachfolger der UN-Menschenrechtskommission gegründet und umfaßt 47 Mitglieder, die in geheimer Wahl von der UN-Generalversammlung bestimmt werden. Als Präsident des Gremiums wurde der thailändische UN-Botschafter Sihasak Phuangketkeow gewählt.
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(PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.06.2010, Seite 6, Ausland

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