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Bundestag debattiert über »linke Gewalt«

Berlin. Bei einer von CDU/CSU und FDP beantragten Aktuellen Stunde hat sich der Bundestag am Mittwoch mit der angeblichen Zunahme linker Gewalt beschäftigt. Nach der Explosion eines Silvesterböllers bei der Demonstration »Wir zahlen nicht für eure Krise« am Sonnabend in Berlin, bei der laut Polizei 15 Beamte verletzt worden seien, forderten die Regierungsparteien ein härteres Vorgehen. Hans-Peter Uhl (CSU) erklärte, daß in den vergangenen Monaten von der linken Szene Gasgranaten, Bomben und Abschußgeräte eingesetzt worden waren. Wahrheitswidrig behauptete er zudem, daß der von ihm als »Splitterbombe« bezeichnete Böller mit »Metallteilen gespickt« war.

(lr/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2010, Seite 2, Inland

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