-
17.06.2010
- → Inland
Neue Zweifel an Castorsicherheit
Gorleben. Umweltschützer fordern den Stopp aller geplanten
Castortransporte in die Atommüllzwischenlager Gorleben, Ahaus
und Greifswald. Grund seien Zweifel an der Zuverlässigkeit der
für den Transport zuständigen Gesellschaft für
Nuklearservice (GNS), teilte am Mittwoch die Bürgerinitiative
(BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg mit. Die GNS ist ein
Tochterunternehmen großer Energiekonzerne. Sie wickelt
Castortransporte ab und betreibt die Zwischenlager in Gorleben und
Ahaus. Die BI berief sich auf Unterlagen der Bundesanstalt für
Materialforschung und -prüfung (BAM). Darin wird der GNS
vorgeworfen, notwendige sicherheitsrelevante Nachweise für
neuartige Castorbehälter nicht liefern zu können.
(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
