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Neue Zweifel an Castorsicherheit

Gorleben. Umweltschützer fordern den Stopp aller geplanten Castortransporte in die Atommüllzwischenlager Gorleben, Ahaus und Greifswald. Grund seien Zweifel an der Zuverlässigkeit der für den Transport zuständigen Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), teilte am Mittwoch die Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg mit. Die GNS ist ein Tochterunternehmen großer Energiekonzerne. Sie wickelt Castortransporte ab und betreibt die Zwischenlager in Gorleben und Ahaus. Die BI berief sich auf Unterlagen der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Darin wird der GNS vorgeworfen, notwendige sicherheitsrelevante Nachweise für neuartige Castorbehälter nicht liefern zu können. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2010, Seite 4, Inland

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