Zum Inhalt der Seite

Bombenanschlag in ­Südafghanistan

Kabul. Bei einem Bombenanschlag im Süden Afghanistans sind am Freitag neun Menschen getötet worden. Der Sprengsatz war am Straßenrand versteckt, wie die Behörden in der Provinz Kandahar mitteilten. Unter den Todesopfern waren demnach vier Frauen und drei Kinder, acht Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht.

In der Nachbarprovinz Sabul zündete ein Selbstmordattentäter seinen Sprengsatz in einer Einkaufsstraße und riß zwei Zivilpersonen mit in den Tod. Mindestens 16 weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt. Der Attentäter hatte sich mit einem Ganzkörperschleier maskiert. (apn/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2010, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!