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Venezuela enteignet Lebensmittelketten

Caracas. Das venezolanische Handelsministerium in Caracas hat am Montag die Enteignung von 18 Lebensmittelunternehmen angekündigt, nachdem bei diesen Unregelmäßigkeiten festgestellt worden seien. Handelsminister Richard Canán erklärte, daß die Regierung zu diesem Schritt berechtigt sei, nachdem diese Firmen Lebensmittel künstlich verknappt hätten, um politische Unruhen zu provozieren. In den Lagerhallen der betroffenen Unternehmen seien ausreichende Mengen Milchpulver, Mehl, Reis, Öl, Sardinen, Kaffee und Fleischkonserven entdeckt worden, während die selben Produkte in den venezolanischen Supermärkten knapp seien. Offenbar hätten die nun enteigneten Unternehmen die Waren auf dem Schwarzmarkt verkauft, so Canán. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2010, Seite 1, Ausland

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