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Keine Einigung bei Bodenpersonal

Berlin. Im Tarifkonflikt für die Bodendienstleister auf den Berliner Flughäfen ist nach Gewerkschaftsangaben keine Einigung in Sicht. »Die Zeichen stehen auf Sturm«, erklärte ver.di-Verhandlungsführer Michael Walter am Dienstag. Die Beschäftigten der Firma Globe Ground Berlin (GGB) und ihres Tochterunternehmens Ground Service International (GSI) bräuchten »eine Perspektive in einem gemeinsamen Tarifvertrag zu gleichen Bedingungen ohne Armutslöhne«. Die Unternehmerseite sei auf die zwei zentralen Forderungen der Gewerkschaft – Tarifbindung für die rund 500 Angestellten der GSI sowie eine Gehaltserhöhung für die 1300 Beschäftigten der GGB – »nicht wirklich« eingegangen, erklärte Walter. »Die Gefahr weiterer Streikaktionen«, so der Gewerkschaftssekretär, sei daher »nicht beseitigt«. Ver.di sei jedoch »gesprächsbereit und möchte eine faire Lösung auf dem Verhandlungsweg erreichen«.

(jW)
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2010, Seite 5, Inland

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