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Ölkatastrophe beschäftigt Senat

Washington. Die Ölkatastrophe vor der Südküste der USA beschäftigt nun auch den Senat in Washington. Der Ausschuß für Energie und Rohstoffe sowie der Umweltausschuß der Parlamentskammer wollen die Verantwortung für das Unglück klären. Dabei schieben sich die drei beteiligten Konzerne gegenseitig die Schuld zu. Der Mineralölkonzern BP betont, daß die von BP genutzte Ölbohrplattform »Deepwater Horizon« im Besitz der Firma Transocean sei; das weltgrößte Bohrplattformunternehmen hat seinen Sitz in Zug in der Schweiz. Transocean-Vorstandschef Steven Newman erklärte hingegen, die Verantwortung für die Bohrpläne liege bei BP. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.05.2010, Seite 6, Ausland

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