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Am Milieu orientiert

Beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) gibt es seit Monaten eine »AG Strategie«, die »Szenarien entwickelt, wie mit sinkenden Einnahmen umzugehen wäre«, bestätigte am Montag in Berlin Unternehmenssprecher Ralph Kotsch. In einem Szenario blieben von sechs Hörfunkprogrammen drei »milieuorientierte« übrig, sagte Kotsch. »Milieuorientiert« sei etwa Antenne Brandenburg. Im RBB-Fernsehen könnten die Nachrichtensendungen »Abendschau« und »Brandenburg Aktuell« zusammengelegt werden. Details sollen am 18. Juni dem Personalrat, am 23. Juni der Belegschaft und am 24. Juni dem Rundfunkrat vorgelegt werden. Derzeit hat der RBB laut Kotsch rund 1500 festangestellte Mitarbeiter. Die Märkische Oderzeitung hatte am Wochenende berichtet, daß im RBB-Fernsehen nur noch von 18 bis 20 Uhr ein eigenes, informationsorientiertes Programm gesendet werden solle. Der Rest müsse von anderen Sendern übernommen werden. Die Ereignisberichterstattung aus der Region würde auf ein Drittel zurückgefahren. Hintergrund der Worst-Case-Szenarien sind sinkende Gebühreneinnahmen der ARD. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.05.2010, Seite 13, Feuilleton

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