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10.05.2010
- → Inland
Sozialverbände fordern Verzicht von Regierung
Berlin. Die geplante Anhebung der Bezüge für
Regierungsmitglieder stößt auf teils heftige Kritik.
Nach einem vom Kabinett gebilligten Gesetzentwurf sollen die
Kanzlerin, Minister und Staatssekretäre ab August 2,3 Prozent
mehr Gehalt in zwei Stufen erhalten. Das Gesetz muß noch vom
Bundestag verabschiedet werden. Die Präsidentin des
Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, bezeichnete es in einem
Gastbeitrag für die Bild am Sonntag als falsches Signal, sich
»in der größten Finanzkrise in der Geschichte der
Bundesrepublik eine Gehaltserhöhung zu genehmigen«. Die
Grünen verlangten, die Erhöhung so lange auszusetzen, bis
die Hartz-IV-Sätze angemessen erhöht worden seien.
(AFP/jW)
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