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Personaldebatte wieder eröffnet

Berlin. Gut eine Woche vor dem Bundesparteitag der Linken in Rostock wächst der Druck auf die designierten Parteichefs Klaus Ernst und Gesine Lötzsch, ihre Ämter als stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion abzugeben. Helmut Holter, Linksfraktionschef im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, sagte dem Tagesspiegel (Freitagausgabe), Ernst und Lötzsch sollten sich auf ihre neue Aufgabe konzentrieren, die Arbeit in der Fraktion müsse auf breite Schultern verlagert werden. Sachsens Landeschef Rico Gebhardt argumentierte, in seinem Verband habe er als Vorsitzender sogar Stimmrecht im Fraktionsvorstand. Bei Einführung einer ähnlichen Regelung auf Bundesebene wüßte er nicht, warum Ernst und Lötzsch Vizevorsitzende der Fraktion bleiben sollten. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.05.2010, Seite 4, Inland

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