Zum Inhalt der Seite

Personaldebatte wieder eröffnet

Berlin. Gut eine Woche vor dem Bundesparteitag der Linken in Rostock wächst der Druck auf die designierten Parteichefs Klaus Ernst und Gesine Lötzsch, ihre Ämter als stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion abzugeben. Helmut Holter, Linksfraktionschef im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, sagte dem Tagesspiegel (Freitagausgabe), Ernst und Lötzsch sollten sich auf ihre neue Aufgabe konzentrieren, die Arbeit in der Fraktion müsse auf breite Schultern verlagert werden. Sachsens Landeschef Rico Gebhardt argumentierte, in seinem Verband habe er als Vorsitzender sogar Stimmrecht im Fraktionsvorstand. Bei Einführung einer ähnlichen Regelung auf Bundesebene wüßte er nicht, warum Ernst und Lötzsch Vizevorsitzende der Fraktion bleiben sollten. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.05.2010, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!