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07.05.2010
- → Inland
Personaldebatte wieder eröffnet
Berlin. Gut eine Woche vor dem Bundesparteitag der Linken in
Rostock wächst der Druck auf die designierten Parteichefs
Klaus Ernst und Gesine Lötzsch, ihre Ämter als
stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion abzugeben.
Helmut Holter, Linksfraktionschef im Landtag von
Mecklenburg-Vorpommern, sagte dem Tagesspiegel (Freitagausgabe),
Ernst und Lötzsch sollten sich auf ihre neue Aufgabe
konzentrieren, die Arbeit in der Fraktion müsse auf breite
Schultern verlagert werden. Sachsens Landeschef Rico Gebhardt
argumentierte, in seinem Verband habe er als Vorsitzender sogar
Stimmrecht im Fraktionsvorstand. Bei Einführung einer
ähnlichen Regelung auf Bundesebene wüßte er nicht,
warum Ernst und Lötzsch Vizevorsitzende der Fraktion bleiben
sollten. (jW)
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