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Wir-eG

Als der Wirtschaftsnobel­preis 2009 an die Allmendeforscherin Elinor Ostrom ging, verschaffte das der Genossenschaftsbewegung noch einmal öffentliche Aufmerksamkeit. An den Wirtschaftsfakultäten beeilte man sich, die Wirtschaftsform gerade in Osteuropa als sinnvoll herauszustellen (»Wir-eG statt Ich-AG«). Die Bundeskulturstiftung finanzierte aus ihrem Fonds »Arbeit in Zukunft« eine Berliner Ausstellung mit Waren aus europäischen Produktivgenossenschaften (»Le Grand Magasin«). Ableger gab es 2009 im tschechischen Usti nad Labem und in zwei ungarischen Galerien. Am Samstag diskutieren die Kuratoren dieser vier Kunstprojekte nun in Berlin auf einem Symposium abschließend Chancen und Risiken der genossenschaftlichen Produktionsweise unter den heutigen kapitalistischen Bedingungen. Beginn ist 12 Uhr im Collegium Hungaricum, Dorotheenstraße 12. (hh)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.05.2010, Seite 12, Feuilleton

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