-
05.05.2010
- → Ausland
Vorwürfe gegen Siedler im Westjordanland
Ramallah. Der Bürgermeister eines palästinensischen Dorfs
im Westjordanland hat jüdische Siedler beschuldigt, eine
Moschee in Brand gesetzt zu haben. Das Gebäude in Luba a
Scharkijeh bei Nablus ging am Dienstag in Flammen auf.
Bürgermeister Dschamal Daraghmeh sagte, es seien heilige
Bücher auf dem Boden gestapelt und gesondert in Brand gesetzt
worden. Im Nachbardorf Hawara wurde am Dienstag ein Olivenhain
durch Feuer zerstört. Bewohner gaben an, sie hätten
jüdische Siedler aus dem benachbarten Bracha gesehen, wie sie
das Feuer gelegt hätten. Etwa 50 Bäume wurden
zerstört, ehe Soldaten das Feuer löschten. Der
US-Nahostgesandte George Mitchell ist am Dienstag zu einer neuen
Vermittlungsmission zwischen Israelis und Palästinensern in
Israel eingetroffen.
(apn/AFP/jW)
(apn/AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
