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Vorwürfe gegen Siedler im Westjordanland

Ramallah. Der Bürgermeister eines palästinensischen Dorfs im Westjordanland hat jüdische Siedler beschuldigt, eine Moschee in Brand gesetzt zu haben. Das Gebäude in Luba a Scharkijeh bei Nablus ging am Dienstag in Flammen auf. Bürgermeister Dschamal Daraghmeh sagte, es seien heilige Bücher auf dem Boden gestapelt und gesondert in Brand gesetzt worden. Im Nachbardorf Hawara wurde am Dienstag ein Olivenhain durch Feuer zerstört. Bewohner gaben an, sie hätten jüdische Siedler aus dem benachbarten Bracha gesehen, wie sie das Feuer gelegt hätten. Etwa 50 Bäume wurden zerstört, ehe Soldaten das Feuer löschten. Der US-Nahostgesandte George Mitchell ist am Dienstag zu einer neuen Vermittlungsmission zwischen Israelis und Palästinensern in Israel eingetroffen.

(apn/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.05.2010, Seite 2, Ausland

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