-
30.04.2010
- → Ausland
Neues Verbrechen der ISAF
Surch Rod. NATO-Soldaten haben bei einem nächtlichen Einsatz
in Afghanistan den Angehörigen einer Parlamentarierin
erschossen. Die Abgeordnete Safia Sidiqui, die für den Bezirk
Surch Rod in der östlichen Provinz Nangarhar im Parlament in
Kabul sitzt, sagte AFP am Donnerstag, die Soldaten seien mitten in
der Nacht in ihr Haus eingedrungen. Sie selbst sei nicht zu Hause
gewesen, ihre Brüder hätten zunächst gedacht, es
handle sich um Einbrecher. »Einer meiner Verwandten hat sich
eine Waffe genommen und ist rausgegangen. Dort haben ihn die
Soldaten erschossen«, sagte sie. Die NATO-Truppe ISAF
bestätigte den Vorfall in Nangarhar, sprach jedoch nicht
davon, daß es sich um das Haus Sidiquis handelte.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland