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Eugenik in der BRD

In Heidelberg referiert heute die Aachener Historikerin Stefanie Westermann über den Umgang mit den Zwangssterilisationen der Nazis in der BRD. »Verschwiegenes Leid« ist der Titel des Vortrags, der zum Begleitprogramm der Ausstellung »Bilder einer Zwangssterilisierung – Wilhelm Werner (1898-1940)« gehört, die noch bis Juni in Heidelberg zu sehen ist (siehe jW vom 7. April). 300000 bis 400000 Menschen wurden in der Nazizeit zwangssterilisiert. Am Beispiel der Wiederaufnahmeverfahren von sogenannten Erbgesundheitsprozessen in der BRD zeigt Westermann auf, daß eugenisches Gedankengut bis in die 1980er Jahre verbreitet war. Beginn des Vortrags ist 19.30 Uhr im Museum Sammlung Prinzhorn. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.04.2010, Seite 12, Feuilleton

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